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17.09.2026

Weltalzheimertag: »Der verlorene Mann« - mehr als nur ein Film über Demenz

Das Netzwerk Demenz zeigt den Film "Der verlorene Mann"
Das Netzwerk Demenz zeigt den Film "Der verlorene Mann"

Am 21. September ist Weltalzheimertag. Aus diesem Anlass zeigen die Filmfreunde der Lichtspiele Wadern zusammen mit dem Netzwerk Demenz Merzig-Wadern unter Koordination des Gesundheitsamtes Merzig-Wadern am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr bei freiem Eintritt in den Lichtspielen Wadern den berührenden Spielfilm „Der verlorene Mann“.

Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen. „Der verlorene Mann“ erzählt eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, Erinnern und Vergessen, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Am stärksten ist "Der verlorene Mann" in seinen Zwischentönen. Er zeigt die Überforderung der Angehörigen ebenso wie die strukturellen Probleme eines überlasteten Pflegesystems, ohne plakativ zu werden. Gleichzeitig bleibt Raum für Zärtlichkeit, für kleine Glücksmomente - für das, was Hauptdarsteller Harald Krassnitzer als "unglaubliche Intensität und Zärtlichkeit" beschreibt.

Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.

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