Hilfe bei häuslicher Gewalt
Gewalt in Partnerschaften und Familien wird überwiegend von Männern gegenüber Frauen ausgeübt. Frauen jeder sozialen Schicht, jeden Alters und jeder Konfession erleben häusliche Gewalt.
Häusliche Gewalt umfasst Drohungen, Beleidigungen, Demütigungen und Erniedrigungen ebenso wie Schläge, Tritte, Vergewaltigungen bis hin zu Mord und Totschlag. Die Gewalt wird in aller Regel über lange Zeiträume wiederholt ausgeübt und hat erhebliche Folgen für Frauen und ihre Kinder im psychischen, körperlichen, ökonomischen und sozialen Bereich.
Opfer suchen die Schuld oft bei sich selbst. Es gibt jedoch keine Rechtfertigung dafür, Frauen und Kinder zu bedrohen und zu schlagen. Die Verantwortung und die Folgen muss der Täter tragen, nicht das Opfer. Das gilt auch in der Ehe oder Partnerschaft. Deshalb werden Frauen und Kinder, die zu Hause geschlagen und misshandelt werden, durch den Staat geschützt: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich“ (GG Art. 2, Abs. 2).
Bundesweite Notruf-Nummer: 08000-116016
www.hilfetelefon.de
Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt an Männern" 0800 1239900
Beratung und Hilfe vor Ort:
Kommunale Frauenbeauftragte
Frau Doreen Schrecklinger-Leuchtle
Abteilungsleiterin
Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
Telefon
06861-80-1046
Fax
06861-80-441046
E-Mail
Raum
Raum: 116
Weitere Beratungsstellen:
Die Liste "Häusliche Gewalt - Hilfe auf einen Blick" kann man hier in neun Sprachen zum Download.
Beratungs- und Interventionsstele für Opfer häuslicher Gewalt:
Tel.: 0681-37 99 610