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Landkreis Merzig-Wadern

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Am Donnerstag, 26. Oktober, überreichte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich in Anwesenheit des Waderner Bürgermeisters Jochen Kuttler dem stellvertretenden Verbandsvorsteher des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Saar Landrat Udo Recktenwald die Baugenehmigung für die neue Rettungswache in Wadern, Am Hals.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich überreicht Landrat Udo Recktenwald in Beisein von Bürgermeister Jochen Kuttler die Baugenehmigung

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich überreicht Landrat Udo Recktenwald in Beisein von Bürgermeister Jochen Kuttler die Baugenehmigung

Die Notfallrettung dürfe nie in Frage stehen, das sei hier klar gewesen, so die Landrätin Schlegel-Friedrich. Jeder habe versucht, eine Lösung zu finden. Erstens hätte es das Problem der Kapazitäten gegeben, ein Rettungswagen sei nicht ausreichend. Zum zweiten müsse man sich überlegen, wie das Problem des Notarztes gehandhabt werde. So war es denn am sinnvollsten, sich für einen Neubau zu entscheiden. Geplant sei, dass es einen Notarzt gebe, der 24 Stunden, 365 Tage im Jahr vor Ort sei und immer rausfahren könne.

Der Spatenstich der neuen Rettungswache sorgte für großes Interesse

Der Spatenstich der neuen Rettungswache sorgte für großes Interesse

Viele Bürger und Interessierte waren gekommen und freuten sich angesichts der Schließung der Marienhausklinik St. Elisabeth in Wadern bis Ende des Jahres, dass es mit der Rettungswache nun schnell voran gehe. Ebenfalls Mitglieder des Landtages, Martina Holzner, Helma Kuhn-Theis und Dagmar Ensch-Engel, waren anwesend, der Bürgermeister a.D. Berthold Müller, Mitaarbeiter der Stadt Wadern, Mitglieder des Stadtrates Wadern, Vertreter der Marienhausklinik St. Elisabeth, der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes, der Krankenkassen IKK und Knappschaft, Rettungsdienstbeauftragte, der ZRF-Geschäftsführer Bernhard Roth, Architekten und Baufirmen.

Landrat Recktenwald dankte der Landrätin, dass sie sich mit der Problematik der Klinikschließung sofort an den Zweckverband gewandet hatte. Schnell habe der ZRF ein Grundstück finden können. Der neue Bau sei zum einen angesichts der Schließung kurzfristig notwendig, mittelfristig, da das bisherige Gebäude mit seiner Größe und Ausstattung den Erfordernissen einer modernen Rettungswache nicht mehr entspreche.

Die verkehrsgünstige Lage und die geringe räumliche Entfernung zur bisherigen Unterbringung der Rettungswache garantieren auch weiterhin optimale Rahmenbedingungen zur Ausführung der Leistungen der Notfallrettung für die Stadt Wadern und die benachbarten Kommunen.
In der neuen Rettungswache in Wadern werden gesonderte Bereitschaftsräume für den Notarzt eingerichtet, damit dieser unmittelbar von der Wache aus und unabhängig vom Standort des Krankenhauses die Notfalleinsätze in wahrnehmen kann.
Er dankte der Marienhaus Kliniken GmbH für die schnelle Umsetzung bezüglich des Pachtvertrages, dankte dem Bürgermeister und den Mitarbeitern der Stadtrat Wadern für die schnelle Klärung der Bebaubarkeit des Baugrundstückes, dankte der Landrätin und ihren Mitarbeitern der Unteren Bauaufsichtsbehörde für die Genehmigung. Wenn alle an einem Strang ziehen, beweise dies, dass man schnell Beschlüsse fassen und umsetzen könne.

Der Spatenstich an diesem Tag sei nun das Signal „Es geht los!“. Dank des engagierten Miteinanders kann der Bau der Rettungswache Ende Oktober, Anfang November beginnen. Im Januar 2019 ist die Inbetriebnahme geplant.

»Es geht los!« - Im Beisein vieler Verantwortlicher erfolgte der gemeinsame Spatenstich

„Es geht los!“ - Im Beisein vieler Verantwortlicher erfolgte der gemeinsame Spatenstich

Diese Rettungswache ein wichtiger Bestandteil des Rettungswachenkonzeptes, führte Landrat Recktenwald weiter aus. Das Versorgungsgebiet der Rettungswache liege rund um die Stadt Wadern mit Stadtteilen, rund 1.500 Notfalleinsätze, 1.350 Notarzteinsätze und ca. 1.900 Krankentransporte pro Jahr werden hier gefahren.

Auch Bürgermeister Kuttler war der Meinung, dieser Tag sein ein guter Tag, wenn auch nicht ein einfacher; die Schließung könne man nicht leugnen, eine Rettungswache ersetze keine Klinik, der Verlust bleibe schmerzlich. Doch nun müsse man nach vorne schauen, die Stadt Wadern tue alles, um die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Wegen der Schließung der Klinik sei nun Eile geboten, die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten zeige, was alles erreichen könne, wenn mit Hochdruck gearbeitet werde. Die Zusage zum Notarzt gebe Sicherheit und sei eine wichtige Botschaft.

Die Rettungswache Wadern wird im Auftrag des ZRF Saar vom Deutschen Roten Kreuzes DRK e.V., Kreisverband Merzig-Wadern, betrieben. Nach Durchführung der Baumaßnahme können in dem neuen Gebäude bis zu 4 Einsatzfahrzeuge untergebracht werden: ein Notarzteinsatzfahrzeug 24 Std./7 Tage, ein Rettungswagen für 24 Std./7 Tage, ein weiterer Rettungswagen (ab12/2017) 12 Std./7 Tage und zusätzliche Fahrzeuge wie ein Krankentransportwagen oder ein Gerätewagen-Rettungsdienst wären optional möglich.

Laut Bauantrag beträgt der Bruttorauminhalt: 2.900 m³, die Fahrzeughalle 1.700 m³, der Büro- und Sozialtrakt 1.200 m³. Die Bebaute Fläche liegt bei 475 m².
Die Gesamtbaukosten betragen rund 1.540.000 Euro, incl. Nebenkosten. Der Zuschuss des Landes beträgt rund 385.000 Euro, der ZRF Saar gibt einen Zuschuss in Höhe von 385.000 Euro. Der Restbetrag finanziert sich über die Leistungsentgelte der Krankenkassen.

 

Auch die Mitglieder des DRK, die die Rettungswache betreiben werden, griffen beherzt zu den Spaten.

Auch die Mitglieder des DRK, die die Rettungswache betreiben werden, griffen beherzt zu den Spaten.