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Wer in der Natur etwas anlegt, muss sich manchmal sogar Jahre gedulden, bis das Ergebnis in voller Schönheit zu sehen ist. Daher war es am vergangenen Dienstag ein freudiges Ereignis, das der Freundeskreis „Gärten ohne Grenzen“ mit ihrer Vorsitzenden Mechthild Krug die Einweihung eines neuen Labyrinths im Garten der Sinne auf dem Merziger Kreuzberg feiern konnte.

Einweihung des neuen Labyrinthes im Merziger Garten der Sinne.
Foto: Rolf Ruppenthal/ 26. Sept. 2017
Einweihung des neuen Labyrinthes im Merziger Garten der Sinne. Foto: Rolf Ruppenthal/ 26. Sept. 2017

Bereits 2014 wurde dieses mit einer Blutbuchenhecke angelegt, die bis jetzt kräftig wachsen musste, um ihre endgültige Größe zu erreichen. Nun ist das Labyrinth bereit zur Begehung und wer sich die Zeit nimmt, dem Weg bis in die Mitte zu folgen, wird mit einem zentralen Platz mit Quellstein und Steinbänken zum Verweilen belohnt. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die neue Attraktion auf rund 12.000 Euro. Diese wurden komplett vom Freundeskreis übernommen.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich sieht in dem großen Engagement eine wichtige Stütze des Gartenprojekts: „Sie haben in den vergangenen 20 Jahren enorm viel geleistet. Der Freundeskreis ist in jedem Fall eine tragende Stütze der Gärten, vor allem des Gartens der Sinne. Der Landkreis ist froh, eine solche Unterstützung zu haben, dafür herzlichen Dank.“

Informationen zum Freundeskreis
Der Freundeskreis „Gärten ohne Grenzen“ hat 330 Mitglieder und wurde 1997 analog des Projekts der Gärten gegründet. Die Mitglieder setzen sich für das Gesamtprojekt vielseitig und sehr engagiert ein. Unterstützt wurden bislang die Gärten in Borg, Weiskirchen, Beckingen, Gisingen, Karlsbrunn, Hilbringen, Pfarrgarten St. Peter Losheim, Wadern und Merzig. Seit Gründung des Vereines bis heute sind über 40.000 Euro in diese Gärten investiert worden. Besonderer Nutznießer der Vereinsspenden war dabei der „Garten der Sinne“ der auch Sitz des Vereines ist. Zielsetzung des Vereins sind die ideelle und finanzielle Unterstützung des Projektes „Gärten ohne Grenzen“, Erweiterung der privaten Gartenkultur und der Austausch über Gartenentwicklungen, Gartenreisen, - Fachseminare und –Vorträge sowie die Zusammenarbeit mit dem Projektbüro „Gärten ohne Grenzen“.

Foto: Presse- und Fotodienst Rolf Ruppenthal

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