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Man kennt ihn: Hermann Hesse. Sein Werk: in aller Welt. Seine Freunde und Briefpartner: zahlreich, viele berühmt und bedeutend. Aber wer waren seine Ehefrauen, seine Kinder? Wer kennt Maria (Mia) Bernoulli, die fast ein Jahrzehnt ältere Fotografin aus alter Basler Gelehrtenfamilie, die Hesse 1904 heiratet? Wer kennt die Namen der drei Söhne: Bruno, Heiner und Martin und deren Leben mit den Eltern in der ländlichen Abgeschiedenheit Gaienhofens und Ostermundigens? Was wird aus ihnen, als die Ehe misslingt, Hesse auf Reisen flieht und schließlich ins Tessin zieht, wo er seiner zweiten Frau, der jungen, verwöhnten Fabrikantentochter Ruth Wenger begegnet? Eine kurze, für beide schmerzliche Erfahrung, nach deren Trennung 1927 die Kunsthistorikerin Ninon Dolbin, eine frühe Verehrerin, bis zu Hesses Tod 1962 an seiner Seite sein wird.

Cover Hesses Frauen Insel Verlag Lesung 01.10.2017
Cover Hesses Frauen Insel Verlag Lesung 01.10.2017

Die in Berlin lebende Schriftstellerin Bärbel Reetz erzählt während der Lesung am Sonntag, 1. Oktober, um 17 Uhr im Museum Schloss Fellenberg aus ihrem Buch „Hesses Frauen“. Darin schaut sie auf diese ungewöhnlichen Frauen, aber auch auf die Verbindung Hesses zu seinen Söhnen, die, wie Bruno als Maler, eigene künstlerische Wege beschritten haben.

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Zwischen Sommer und Herbst“- Aquarelle aus dem Tessin von Hermann Hesse und seinem Sohn Bruno Hesse statt. Sie ist eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Merzig-Wadern. Karten kosten im Vorverkauf 13 Euro, an der Abendkasse 15 Uhr – enthalten sind darin die Lesung und ein Besuch der Ausstellung.

 

 

Eine Anmeldung zur Lesung wird empfohlen, es steht nur ein begrenztes Platzkontingent zur Verfügung. Telefon (0 68 61) 79 30 30 oder E-Mail: empfang@museum-schloss-fellenberg.de

Die Autorin
Bärbel Reetz lebt als Schriftstellerin in Berlin. Sie veröffentlichte Lyrik, Erzählungen, Kurzgeschichten, Romane und Biographien (u.a. Hesses Frauen 2012 und 2016 die des Paares Hugo Ball und Emmy Ball-Hennings Das Paradies war für uns). 2003 erschien der von ihr edierte und kommentierte Briefwechsel zwischen Hermann Hesse, Hugo Ball und Emmy Ball-Hennings (tb 2016).

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