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Sturmschäden, Hochwasser, Stromausfälle, Gebäudeeinstürze, Brände – Das Szenario, das der Führungsstab des Katastrophenschutzes im Landkreis Merzig-Wadern bewältigen musste, hatte es in sich.
Glücklicherweise war dies alles am Samstag, 12. November, nur eine Übung des Führungsstabes im Rahmen einer Simulation, um auch auf große Einsatzlagen effektiv vorbereitet zu sein.

Der Schulungsraum im Landratsamt wird im Notfall zum Lagezentrum (Fotos: Freiwillige Feuerwehr Losheim am See/ Stefan Fritz)
Der Schulungsraum im Landratsamt wird im Notfall zum Lagezentrum (Fotos: Freiwillige Feuerwehr Losheim am See/ Stefan Fritz)

Der Schulungsraum im Landratsamt wird im Notfall zum Lagezentrum (Fotos: Freiwillige Feuerwehr Losheim am See/ Stefan Fritz)

Immer dann, wenn eine große Schadens- oder Gefahrenlage überörtliche Koordination erfordert, wird der Führungsstab des Katastrophenschutzes einberufen, um die auf örtlicher Ebene agierenden technischen Einsatzleitungen zu unterstützen und zu koordinieren. Hierbei werden die Aufgaben innerhalb des Stabes in verschiedene Aufgabengebiete verteilt, um effektive Abarbeitung zu gewährleisten. Zusätzlich zu den einzelnen Sachgebieten werden noch Fachberater im Stab hinzugezogen, die ihre Kompetenz einbringen. So fanden sich auch bei dieser Übung Vertreter von Feuerwehr, Polizei, Rettungs- und Sanitätsdienst, THW und Notfallbetreuung sowie Vertreter von Bundeswehr und Energieversorgern zusammen, um gemeinsam die simulierte Lage zu bewältigen.

Die Übungsleitung saß in einem anderen Raum und simuliert für die Übungsteilnehmer verschiedene Einsatzlagen
Die Übungsleitung saß in einem anderen Raum und simuliert für die Übungsteilnehmer verschiedene Einsatzlagen

Die Übungsleitung saß in einem anderen Raum und simuliert für die Übungsteilnehmer verschiedene Einsatzlagen

Während im Stabsraum des Landratsamtes Fachberater und Stab an der dargestellten Einsatzlage arbeiteten, hielt sich die Übungsleitung in einem anderen Raum auf und simulierte die verschiedenen Ansprechpartner. Auch simulierte Lageänderungen wurden von hier gesteuert. Nach rund vier Stunden wurde die Übung beendet und der Sachstand festgestellt – in der Realität wären noch viele weitere Einsatzstunden gefolgt.

Die schriftliche Kommunikation erfolgt überwiegend über Vierfach-Durchschreib-Bögen. Ein System, das sich auch unter widrigsten Bedingungen bewährt hat und ausfallsicher ist.
Die schriftliche Kommunikation erfolgt überwiegend über Vierfach-Durchschreib-Bögen. Ein System, das sich auch unter widrigsten Bedingungen bewährt hat und ausfallsicher ist.

Die schriftliche Kommunikation erfolgt überwiegend über Vierfach-Durchschreib-Bögen. Ein System, das sich auch unter widrigsten Bedingungen bewährt hat und ausfallsicher ist.

Trotz der vielschichtigen Zusammensetzung mit verschiedensten Organisationen funktionierte die Zusammenarbeit ausgesprochen reibungslos. Die dargestellten Aufgaben konnten im gemeinsamen Zusammenwirken rasch gelöst werden. So stand auch im Fazit am Ende der Übung der Wunsch der überwiegend ehrenamtlich tätigen Übungsteilnehmer, sich gerne öfter zu Stabsübungen zu treffen – Ein Beleg für die hervorragende Zusammenarbeit im Führungsstab.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich freut sich sehr über das gute Ergebnis der Übung. „Das Engagement der Menschen, die hier neben ihren Hauptjobs ihre Freizeit verbringen, um im Ernstfall für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises da zu sein, kann man gar nicht hoch genug loben und bewundern“.

Hintergrund
Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich ist die juristische Vertreterin des Landkreises Merzig-Wadern als Untere Katastrophenschutzbehörde. Sie trägt die Verantwortung der Organisation und Ausführung des gesetzlichen Katastrophenschutzes. Die Untere Katastrophenschutzbehörde hält verschiedene Krisenstäbe und Katastrophenschutzeinheiten zur Bewältigung von außergewöhnlichen Ereignissen oder Katastrophen vor. Die Landrätin ist die Spitze der strategischen Ebene, die technischen Einsatzleitungen sind die der administrativen Ebene.
Ansprechpartner ist das Sachgebiet Kreisordnungsbehörde, Landkreis Merzig-Wadern, tel. unter (06861) 80-117, per E-Mail an katschutz@merzig-wadern.de

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