Karte - Wo liegt eigentlich der Landkreis Merzig-Wadern?

Landkreis Merzig-Wadern

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und  13.30 bis 15.30 Uhr
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„Klasse statt Masse“ – diese Devise hat Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger für die weitere Entwicklung des Tourismus im Saarland ausgegeben. „Unsere neue Leitidee richtet sich nicht mehr auf reine Wachstumszahlen, wir setzen verstärkt auf Qualität und Nachhaltigkeit“, sagte sie. Segmente, in denen die Wertschöpfung hoch ist, würden bevorzugt bearbeitet. Wenn es gelinge, in den wichtigsten Bereichen die Saison zu verlängern und so die Umsatzchancen zu erhöhen, sei ein wichtiger Schritt getan.
Diesen Ansatz vertritt sie auch auf sechs Landkreiskonferenzen, bei denen die saarländische „Tourismuskonzeption 2025“ diskutiert und auf die konkreten Verhältnisse in den einzelnen Landesteilen heruntergebrochen wird.

Am Montag, 6. Juni 2016, war die Ministerin im Landkreis Merzig-Wadern zu Gast. „Ziel unserer Konferenzen ist es, die Planungen und Schwerpunkte der Landkreise möglichst harmonisch in die Landeskonzeption zu integrieren, dies insbesondere auch vor dem Hintergrund möglicher zukünftiger touristischer Projekte, die durch das Land finanziell gefördert werden sollen“, so die Ministerin. Ihr Ziel sei es, die Zahl der als umweltfreundlich zertifizierten Tourismusbetriebe deutlich zu steigern: „Auf der Grundlage von Marktforschungsergebnissen verfolgen wir gemeinsam mit den Partnern in Kreisen und Kommunen eine Strategie, die ökonomische, ökologische und soziale Aspekte einbezieht. Dabei ist es wichtig, bei der weiteren Entwicklung in jeder Phase die einheimische Bevölkerung mitzunehmen. Auch die Lebensqualität ist ein Maßstab, genauso wie die Attraktivität des Saarlandes als Ort des Arbeitens und Lebens.“
Auch wenn kein Tourismuswachstum um jeden Preis angestrebt wird, sollen für die kommenden Jahre auch quantitative Marketingziele festgelegt werden. So können Fortschritte und Problemfelder besser identifiziert werden. Rehlinger: „Zu unseren Zielen gehört es, das Nachfragevolumen langsam, aber kontinuierlich auf 3,3 Millionen Übernachtungen zu steigern. Zugleich sollen die Einkommen aus dem Tourismus von 627 auf 700 Mio. Euro gehoben werden. Im Jahr 2020 wird eine Zwischenbilanz gezogen.“

Gehen in Sachen Tourismus gemeinsam voran: Peter Klein, Geschäftsführer der Saarschleifenland Tourismus Gmbh, Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland GmbH, Bürgermeister der Gemeinde Losheim am See Lothar Christ, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (v.l.).

Gehen in Sachen Tourismus gemeinsam voran: Peter Klein, Geschäftsführer der Saarschleifenland Tourismus Gmbh, Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland GmbH, Bürgermeister der Gemeinde Losheim am See Lothar Christ, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (v.l.).

An der Erarbeitung der neuen Konzeption waren viele Praktiker mit den unterschiedlichsten Perspektiven beteiligt: Tourismusverbände und -einrichtungen, Hotel- und Gaststättengewerbe, IHK Saarland, Städte- und Gemeindetag, die Landeshauptstadt Saarbrücken sowie der Landkreistag kamen in Expertengesprächen und Workshops zu Wort. Der Prozess wurde koordiniert von Wirtschaftsministerium und Tourismus-Zentrale TZS, das Institut dwif-Consulting Berlin sorgte für die wissenschaftliche Begleitung.

Handlungsschwerpunkte
• Weitere Stärkung des Tourismusbewusstseins in der saarländischen Bevölkerung (TZS)
• Bildung eines KMU-Netzwerks für die Tourismuswirtschaft (IHK)
• Gezieltes Ansiedlungsmanagement mit Blick auf größere Tourismusprojekte (Strukturholding Saar)
• Aufwertung der Ortskerne und Innenstädte (Städte- und Gemeindetag)
• Markenbildung und einheitliche Kommunikationsstrategie für das Reiseland Saarland (TZS)

Im Aktivtourismus wird neben dem Wandern und dem Radfahren der Naturtourismus als drittes Thema künftig eine wichtige Rolle spielen. „Adventure/Wildnis“ soll dabei den inhaltlichen Schwerpunkt bilden. Auf diesem Gebiet gibt es nach Einschätzung von Experten in den nächsten Jahren ein erhebliches Marktpotenzial. Eine entsprechende Infrastruktur wie Trekkingwege mit einzigartigem Erlebnisfaktor oder Naturerlebnispfade wird vom Ministerium grundsätzlich unterstützt. Auch Unterkünfte und Beherbergungsangebote für Outdoor- und Adventure-Touristen will Ministerin Rehlinger finanziell fördern.

Der Aktiv-Tourismus wird auch für den Landkreis Merzig-Wadern weiterhin von zentraler Bedeutung sein.
Vor allem die Wertschöpfung im Wandertourismus soll verbessert werden. Außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten am Saar-Hunsrück-Steig, mobile Versorgungsangebote an den Traumschleifen oder Getränkeautomaten mit regionalen Produkten zum Schließen von Versorgungslücken sollen neue Gäste ansprechen und zum Geldausgeben motivieren.

„Das Angebot arrondieren, die Qualität nachhaltig sichern und das Marketing auch durch stärkere Nutzung von Internet und Social Media zielgenau ausweiten“, gibt die Merzig-Waderner Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich die Richtung vor.
Wichtig für den Tourismus im Saarschleifenland ist in den nächsten Jahren auch der Ausbau der Übernachtungskapazität durch den Erhalt bestehender Betriebe und die Ansiedlung von neuen Hotels. Auch sollen Kultur und Tourismus stärker miteinander verzahnt werden. Schließlich soll die Kooperation zwischen Landkreis und Kommunen in der Tourismusförderung noch weiter vorangetrieben werden. „Wir haben in den letzten Jahren schon viel gemeinsam erreicht, das muss jetzt gesichert und weiterentwickelt werden“, so die Landrätin. Und die Tourismusstrategie des Landes soll dazu Kompass und Leitplanke sein.