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Losheim/ Merzig. Es gibt ein neues Qualitätssiegel - wanderfreundlich und regional: Der „Wanderwirt Saar-Hunsrück“ verspricht den Wanderern im Landkreis eine ganz besondere gastronomische Qualität. Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und ihr Cheftouristiker Peter Klein vom Saarschleifenland-Tourismus stellten das neue Label jetzt in Losheim vor. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die ersten Betriebe als „Wanderwirt Saar-Hunsrück“ ausgezeichnet.

Wanderfreundlich und Regional - Im Landkreis Merzig-Wadern wurden die ersten Betriebe als »Wanderwirt Saar-Hunsrück« ausgezeichnet © Presse-+ Bilderdienst Rolf Ruppenthal D-66787 Wadgassen-Saar
Wanderfreundlich und Regional - Im Landkreis Merzig-Wadern wurden die ersten Betriebe als »Wanderwirt Saar-Hunsrück« ausgezeichnet © Presse-+ Bilderdienst Rolf Ruppenthal D-66787 Wadgassen-Saar

Diese Restaurants und Gasthäuser kombinieren Wanderfreundlichkeit mit regionalen Gerichten und Produkten auf der Speisekarte. Sie liegen in der Wanderregion Saar-Hunsrück und werden zukünftig gemeinsam mit dem Saar-Hunsrück-Steig und den Traumschleifen Saar-Hunsrück vermarktet. Nach bereits zwei zertifizierten Betrieben in Kell am See erfolgt nun die nächste Runde mit zunächst zwölf Betrieben im Landkreis Merzig-Wadern. Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich übergab die Auszeichnungen. Weitere Betriebe sollen zeitnah folgen.

„Mit dem Angebot an 111 Premium-Rundwanderwegen und dem Saar-Hunsrück-Steig als bestem Fernwanderweg Deutschlands hat die Wanderregion Saar-Hunsrück seit 10 Jahren konsequent auf Qualität gesetzt“, betonte die Landrätin. Im September fand dies mit der Auszeichnung als „Premium-Wanderregion“ durch das Deutsche Wanderinstitut bundesweit Beachtung. „Mit dem Wanderwirt Saar-Hunsrück wird nun der nächste Qualitätsschritt gegangen und die Dienstleistungskette im Bereich Gastronomie optimiert,“ ergänzte Peter Klein. Und im Landkreis Merzig-Wadern wird all dies von Beginn an konsequent mit umgesetzt.

Wer Wanderwirt werden will, muss zwei Bedingungen erfüllen. Zum einen muss er das deutschlandweit gültige Siegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes erlangen. Zum anderen muss er einer Regionalinitiative wie zum Beispiel „Ebbes von Hei“ angehören und regionale Produkte in seiner Küche verwenden sowie den Erzeuger auf der Karte ausweisen. Dann kann er ohne weitere Kosten und Kriterien die Auszeichnung als „Wanderwirt Saar-Hunsrück“ beantragen. Die Zertifizierung wird vom Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig zusammen mit den touristischen Regionalorganisationen Saarschleifenland Tourismus GmbH (Saarland) und Hunsrück Touristik GmbH (Rheinland-Pfalz) durchgeführt.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich freute sich bei der Übergabe der Auszeichnungen über die Vielzahl der Betriebe aus ihrem Zuständigkeitsbereich. „Für uns ist das Wandern das zentrale touristische Thema, betonte sie, „und deshalb sind wir auch beim Wanderwirt Saar-Hunsrück vorne mit dabei. „Der Wanderwirt ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Wanderangebots, „ führte Peter Klein dazu weiter aus. Der Wanderwirt Saar-Hunsrück ist nach seinen Worten ist ein hervorragendes Produkt für den Wanderer und schaffe Wertschöpfung in der Region. Achim Laub, Leiter des Projektbüros will den Wanderwirt zukünftig an zentraler Stelle gemeinsam mit den Premiumwegen vermarkten. „Das Angebot wird deutschlandweit für Aufsehen sorgen“, erklärte er.

Und diese Bertriebe dürfen ab sofort das Label „Wanderwirt Saar-Hunsrück vorzeigen:

Römische Taverne Villa Borg, Landhaus & Hotel Sonnenhof Eft-Hellendorf, Landhotel Zur Saarschleife Orscholz, Bistro Mirabell im Cloef-Atrium Orscholz, Abtei-Brauerei Mettlach, Hotel-Restaurant Saarpark Mettlach, Hotel-Restaurant Roemer Merzig, Fischerberghaus Beckingen, Seehotel Losheim, Hochwälder Brauhaus Losheim, Dellborner Mühle Wahlen, Parkhotel Weiskirchen, Hotel-Restaurant Zum Schlossberg Büschfeld. 

Infos: Saarschleifenland Tourismus GmbH, 06861-80440, tourismus@saarscheleifenland.de;
Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig, 06872-9018100, info@saar-hunsrueck-steig.de

[Text: Rolf Ruppenthal]

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