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Der Landkreis Merzig-Wadern darf als eine von sechzehn Kommunen bundesweit am Modellprojekt „Jugendgerechte Kommune“ im Rahmen der Jugendstrategie des Bundesjugendministeriums 2015-2018 unter dem Leitmotiv „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ teilnehmen. Im September hatte sich der Kreis für das Projekt, dessen Ziel es ist, die Interessen und Bedarfe junger Menschen als handlungsleitende Größe in der Kommunalpolitik zu verankern, beworben.

Von Herbst 2015 bis Sommer 2018 werden lokale Akteure aus Politik, Gesellschaft, Verwaltung und Jugendhilfe gemeinsam mit Jugendlichen im Landkreis Merzig-Wadern Ziele benennen und umsetzen, um faire und wirkungsvolle Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für Jugendliche in jeder Kommune des Landkreises zu schaffen. Die Arbeitsgruppe soll dafür bereits bestehende Strukturen und Netzwerke mit lokalen Akteuren nutzen.

Ansprechpartner für die Jugendlichen vor Ort werden die Jugendpflegerinnen des Landkreises gemeinsam mit den Städten und Kommunen sein. Gemeinsam werden sie ein Leitbild entwickeln, wie eine „Jugendgerechte Kommune“ aussehen kann, und daraus die entsprechenden Maßnahmen in den einzelnen Kommunen ableiten. Geplant ist unter anderem die Entwicklung und Erprobung eines Modells, in dem lokale Jugendgruppen die Verwaltung ihres Budgets selbst verantworten. Auch der Landesjugendring soll in die Prozesse vor Ort mit eingebunden werden.

Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ unterstützt die Arbeitsgruppe bei der Analyse ihrer jeweiligen Ausgangs- und Bedarfssituation und begleitet sie von der Entwicklung des Leitbildes „Jugendgerechte Kommune“ bis zur Umsetzung der einzelnen Prozesse.

 

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