Karte - Wo liegt eigentlich der Landkreis Merzig-Wadern?

Landkreis Merzig-Wadern

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
Telefon: 06861 / 80-0
Telefax: 06861 / 80-104
info@merzig-wadern.de

Öffnungszeiten

Mo - Do: 08.30 bis 12.00 Uhr
und  13.30 bis 15.30 Uhr
Fr:   08.30 bis 12.00 Uhr

Bitte beachten Sie die besonderen Öffnungszeiten einzelner Abteilungen.
Terminabsprachen außerhalb der Öffnungszeiten sind in allen Abteilungen möglich

Modellvorhaben Sicherung von Versorgung & Mobilität in ländlichen Räumen

Externer Link: Modellvorhaben Sicherung und Mobilität

Lob & Kritik?

Briefkasten 

115 - Die einheitliche Behördennummer

115 - Die einheitliche Behördennummer

Das Familienportal

      Externer Link: Das Familienportal des Landkreises Merzig-Wadern

InnoZ - Das SchülerZukunftsZentrum Merzig-Wadern

InnoZ-MZG

DIe Warn-App NINA

Externer Link: Warn-App NINA

Sicherheitsmaßnahmen bei atomaren Störfällen

Hier  finden Sie Informationen zum Thema Sicherheitsvorkehrungen im Falle eines atomaren Störfalls

Wunschkennzeichen &
Wunschtermin

Zulassungsstelle

Online Kennzeichen reservieren und Fahrzeug zulassen, am besten am Wunschtermin

Seiteninhalt

Zum Startschuss des Bundesprogramms „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Merzig-Wadern“ am Dienstag, 26. Mai, hatte der Landkreis Merzig-Wadern nach Losheim in den Saalbau eingeladen. Zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion unterstrichen aus verschiedenen Blickwinkeln die Wichtigkeit dieses Programms, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

„Der Landkreis hat sich im letzten Jahr für das Bundesprogramm Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz beworben und wurde aufgenommen. Und seit letztem Jahr ist der Landkreis ebenfalls Kooperationspartner im Landesnetzwerk Allianz für Demenz – Netzwerk Saar. Ein Ziel der Allianz ist es, ein gutes Netzwerk in Ergänzung sowie zur nachhaltigen Festigung und Stärkung der bereits bestehenden Strukturen zu schaffen“, erklärte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich sprach über Ziele und Aufgaben der Lokalen Allianz

LandkreisMerzig-Wadern

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich sprach über Ziele und Aufgaben der Lokalen Allianz

„Die Zuständigkeit liegt in der Kreisverwaltung bei der neu geschaffenen Stabsstelle Regionale Daseinsvorsorge“, erläuterte die Landrätin, „und dass wir eigens eine Stabsstelle, eine Querschnittsstelle zwischen Verwaltung und Gesellschaft, geschaffen haben, die sich um diesen Aufgabenbereich kümmert, verdeutlicht die Wichtigkeit dieser Thematik. Wir dürfen uns nicht dem ergeben, was da kommen wird, dass so viele Menschen an Demenz erkranken werden. Unser Anliegen ist es, zu ergründen, wie wir präventiv vorgehen können, um die Anzahl der Demenzerkrankungen gering zu halten und um die Krankheit hinauszuzögern. Zusammen mit Experten und der Bevölkerung wollen wir ein Netzwerk knüpfen, es nachhaltig vorantreiben und erhalten, um den Erkrankten und den Angehörigen helfen zu können. Alle, die sich beteiligen wollen, sind herzlich eingeladen“.

Die Wichtigkeit der Allianz betonte ebenfalls Lothar Christ, Bürgermeister von Losheim am See. „Demenz ist eine Krankheit, die man nicht mehr nur aus dem Fernsehen kennt, sondern die in der Mitte unserer älter werdenden Gesellschaft angekommen ist. An Demenz erkranken nicht mehr nur Personen im Alter ab 90 plus, sondern schon viel früher. Für unsere Bürger vor Ort ist es wichtig, dass sie möglichst gute und miteinander vernetzte Angebote finden, die ihnen bei der Pflege und Betreuung ihrer demenzkranken Angehörigen helfen und sie im Alltag unterstützen. Daher werden wir uns mit unserer Gemeinde auch aktiv in der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz beteiligen und die Vernetzung wo immer möglich fördern, damit unsere gute Infrastruktur, die wir schon hier in der Gemeinde für Menschen mit Demenz haben, noch verbessert werden kann. Die Notwendigkeit dieses Netzwerkes steht außer Frage.“

Eines der zentralen Elemente im Rahmen der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Merzig-Wadern ist die Demenzprävention. Wichtiger Kooperationspartner dabei ist Prof. Dr. Tobias Hartmann vom Deutschen Institut für Demenzprävention (DIDP). In seinem Impulsvortrag zur Demenzprävention erläuterte er die Stadien der Alzheimer-Krankheit, in welchen Zeiträumen ab Einsetzen der Demenz das Gehirn zerfällt, die Risikofaktoren, die eine Demenz beschleunigen, und welche Faktoren helfen, einer Demenzerkrankung präventiv entgegenzuwirken. Er betonte, dass „jeder schon mit Bewegung, guter Ernährung, sozialer und geistiger Aktivität individuell vorsorgen kann.“

Prof. Dr. Tobias Hartmann vom DIDP hielt einen Impulsvortrag zur Demenzprävention

LandkreisMerzig-Wadern

Prof. Dr. Tobias Hartmann vom DIDP hielt einen Impulsvortrag zur Demenzprävention

Sarah Baltes von der Stabsstelle Regionale Daseinsvorsorge stellte die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Merzig-Wadern und die geplante Gründung eines Netzwerkes Demenz vor. „Dieses Netzwerk soll Erfahrungen bündeln und für Austausch, Ideen, Unterstützung der Betroffenen sorgen“, erklärte Sarah Baltes.

In einer Podiumsdiskussion wurde die Demenzerkrankung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Über ihre Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit Demenz, über politisches Engagements für die Bürger vor Ort sowie über die Arbeit in einer Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz sprachen Regina Sebastian, Heimleitung des Alten- und Pflegeheims Kloster Marienau, Sarah Baltes, Uto Scheidt (DIDP), Andreas Sauder von der Landesfachstelle Demenz, Volker Schwarz, Leitstelle „Älter werden“, Lokale Allianz für Menschen mit Demenz im Landkreis Neunkirchen, Bernd Seiwert, Abteilungsleiter Soziales im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Prof. Dr. med. Matthias Strittmatter, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Neurologische Frührehabilitation, SHG Klinikum Merzig gGmbH, und Carsten Wiemann, Bürgermeister Gemeinde Mettlach.

In einer Podiumsdiskussion wurde die Demenzerkrankung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet

LandkreisMerzig-Wadern
In der Podiumsdiskussion wurde die Demenzerkrankung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet

 

Bei einem anschließenden Imbiss gab es Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ute Klockner, Redakteurin der Saarbrücker Zeitung.

Das nächste Netzwerktreffen ist am Mittwoch, 15. Juli, um 17 Uhr im Landratsamt Merzig.

Ansprechpartnerin ist Sarah Baltes. Kontakt: Tel. unter (0 68 61) 80-421 oder per E-Mail an s.baltes@merzig-wadern.de