Karte - Wo liegt eigentlich der Landkreis Merzig-Wadern?

Landkreis Merzig-Wadern

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66663 Merzig
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Modellvorhaben Sicherung von Versorgung & Mobilität in ländlichen Räumen

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Einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro überreichten am Mittwoch, 29. April, der Geschäftsführer der FAMIS GmbH Horst Weber, Harry Moser, Leiter Personal- und Unternehmensentwicklung der VSE AG, Alexander Schalk, Leiter Vertrieb und Marketing FAMIS GmbH , und Dr. Frank Schmeer, VSE AG, an Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Dezernatsleiter Thomas Jackl.
Das Geld geht an die Einheit „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SRHT) der Feuerwehren im Landkreis Merzig-Wadern. Unterstützt wird die Anschaffung eine Doppelkurbelwinde, eine Rettungswinde, um Personen über größere Strecken anzuheben beziehungsweise abzulassen.

Freuen sich über gut angelegtes Geld: (v.l.) Horst Weber, Peter Marmitt, Harry Moser, Alexander Schalk, Eugen Zimmer, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, Peter Leinenbach, Dr. Frank Schmeer, Dezernatsleiter Thomas Jackl.

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Landrätin Daniel Schlegel-Friedrich dankte der VSE und FAMIS für ihre Unterstützung. „Ich hoffe, dass wir gut ausgerüstet sind hinsichtlich Manpower, Know-How und eben auch das wichtige technische Material, um Menschenleben zu retten, sollte der Ernstfall eintreten“, erklärte die Landrätin.

Horst Weber freute sich, mit dieser Spende die Arbeit der Höhenrettungsgruppe unterstützen zu können. „Ich bin froh, dass wir so kompetente Partner in Sachen Sicherheit haben“, erklärte Herr Weber.
Die Firma FAMIS, ein Tochterunternehmen der VSE AG, wartet unter anderem Windkraftanlagen. Die Monteure befinden sich dabei in größeren Höhen, zum Teil in einer Gondel in 145 Meter Höhe. Das Wartungspersonal muss jährlich eine Unterweisung nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes, den Unfallverhütungsvorschriften und den Berufsgenossenschaftlichen Vorgaben erfahren. Bei der praktischen Ausbildung unterstützt die SRHT-Einheit mit einer zusätzlichen Sicherung die Übenden. Ferner nutzt die Firma die Übungsmöglichkeiten beim Feuerwehrhaus in Weiskirchen.

Für die Höhenrettung sei diese Kurbelwinde ein wichtiges Gerät, erklärte der Leiter der SHRT-Gruppe Eugen Zimmer und dankte ebenfalls für die Spende. Mit einer solchen Doppelkurbelwinde könne man unter anderem eine Seilbahn betreiben, um Personen zwischen zwei Punkten zu befördern. Durch ihren Einsatz werden Schwingungen auf das gesamte System zum größten Teil vermieden, im Gegensatz zum Einsatz von Flaschenzügen. Die Einsatzbereiche dieser Rettungswinde zeigte er an mehreren Beispielen wie die Rettung einer Person über ein Treppenhaus, eine Tierrettung wie die im Mai des vergangenen Jahres oder die Ereignisse in Nepal.

Die Winde mit zwei Übersetzungen passt auf das Dreibein „Arizona Vortex“. Dieses multifunktionale Ankerpunktsystem ist als Drei-, Zwei- oder als Einbein vielseitig einsetzbar. Insbesondere dient es, um erhöhte Umlegungen für die Seile oder Anschlagpunkte zu schaffen, damit die Rettung patientenschonender durchgeführt werden kann.

Information zur Einheit „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ der Feuerwehren im Landkreis Merzig-Wadern
Die SRHT-Gruppe der Feuerwehren im Landkreis Merzig-Wadern ist eine von zwei speziellen Rettungseinheiten im Saarland, deren Einsatzgebiet das gesamte Bundesland abdecken.
Die Mitglieder kommen aus den Städten und Gemeinden der Städte Merzig und Wadern sowie aus den Gemeinden Losheim, Weiskirchen, Eppelborn und Nohfelden. Das Einsatzgebiet erstreckt sich weit über die Kreisgrenzen hinaus. Ein Großteil des Landkreises Saarlouis und der der komplette Landkreis St. Wendel werden von der Einheit aus Weiskirchen mit abdeckt.
Gegründet wurde diese schnelle Eingreiftruppe der Feuerwehren im Landkreis Merzig-Wadern 2004. Die SRHT-Einheit ist darauf spezialisiert, Arbeiten in großen Höhen und Tiefen, stets im Seil, zu verrichten und Menschen und Tiere aus exponierten Lagen zu retten und zu bergen, wo herkömmliche Rettungsgeräte wie Drehleitern nicht ausreichen. Für die Rettung aus Höhen und Tiefen ist neben einer umfangreichen Ausbildung auch eine spezielle und teure Ausrüstung notwendig.

Weitere Informationen gibt das Sachgebiet Brand- und Bevölkerungsschutz beim Landkreis Merzig-Wadern, Tel. (0 68 61) 80-117 oder per E-Mail an brandschutz@merzig-wadern.de