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Merzig / Thionville. „Die Schüler sind total begeistert und möchten gern nächstes Jahr wieder ein Praktikum in Merzig absolvieren.“ So das Fazit von Dominique Allibert, die als Lehrerin acht 14-jährige Schüler aus Thionville bei einem von der CEB Akademie, der GIB und dem Département Moselle organisierten Praktikum in Merziger Firmen begleitet hat.

Die jungen Franzosen konnten während eines Betriebspraktikums einen ersten Einblick in die betriebliche Wirklichkeit und das deutsche System der Berufsausbildung in Merziger Ausbildungsbetrieben erhalten. „Ich durfte ein Metallstück eigenständig bearbeiten; fräsen, bohren, polieren, bis daraus ein Würfel wurde – einfach toll!“, beschreibt Nils aus Stuckange beispielhaft seine Erfahrungen bei der Firma MHA Zentgraf in Hilbringen. „Unseren Schülern gefällt es besonders, dass sie unter Anleitung des Ausbilders Aufgaben selbständig erledigen dürfen, das ist ein großer Unterschied zur französischen Praxis, wo man eher von einem Beobachtungsstatus reden muss“, erklärt Madame Allibert den Unterschied zwischen dem französischen und dem deutschen System der Berufsorientierung bzw. der Berufsausbildung.

Erste Berufserfahrungen in Merzig: die Schüler Lisa, Nils, Nathan, Julie, Etienne, Jean-Alexandre und Julie mit Mme. Allibert vom Gymnasium »La Providence« in Thionville. Weiter auf dem Foto Thomas Findeklee (Zentgraf), Michael Gillenberg (Sparkasse), Peter Schill (VHG) und Gisbert Eisenbarth (CEB) - v.l.n.r.

CEB Merzig

Erste Berufserfahrungen in Merzig: die Schüler Lisa, Nils, Nathan, Julie, Etienne, Jean-Alexandre und Julie mit Mme. Allibert vom Gymnasium „La Providence“ in Thionville. Weiter auf dem Foto Thomas Findeklee (Zentgraf), Michael Gillenberg (Sparkasse), Peter Schill (VHG) und Gisbert Eisenbarth (CEB) (v.l.n.r.).

Das Schnupperpraktikum der französischen Schüler geht auf eine gemeinsame Initiative von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und der Europabeauftragten Helma Kuhn-Theis und dem Präsidenten des Conseil Général de la Moselle, Patrick Weiten, vom vergangen Jahr zurück.

Eingebettet sind die Aktivitäten in die Frankreichstrategie des Saarlandes und gefördert durch das Interreg-Projekt TRILINGUA der CEB Akademie. „Wir wollen insbesondere die Chancen der jungen Menschen in der Grenzregion erhöhen. Dies geschieht durch das Erlernen der Sprache des Nachbarn vom Kindergartenalter an und findet seine Fortsetzung in konkreten Begegnungen und Aktionen als Schüler.

Neben den Fortschritten in Bezug auf das Sprechen der deutschen Sprache waren bei dem Betriebspraktikum praktische Erfahrungen mit dem dualen Ausbildungssystem das Ziel“, erklärt CEB-Geschäftsführer Gisbert Eisenbarth die Zielsetzung.

Die Jugendlichen aus dem Gymnasium „La Providence“ in Thionville hatten unterschiedliche Berufswünsche geäußert. Geeignete Praktikumsstellen stellten die Redaktion der Saarbrücker Zeitung, die Buchhandlung Rote Zora, Autohaus Peugeot Heisel, Media-Serv Medienproduktion, die Sparkasse Merzig-Wadern sowie MHA Zentgraf zur Verfügung.

Unterstützt wurde die Initiative durch den Verein für Handel und Gewerbe (VHG Merzig). Der VHG Vorsitzende Peter Schill stellte bei einem Abschlusstreffen Struktur und Besonderheiten der Stadt und ihrer Betriebe vor und ermunterte die jungen Franzosen, nach Ende der Schulausbildung eine Berufsausbildung in Merzig zu beginnen. Nach den positiven Erfahrungen, die von allen Seiten der an dem Praktikum Beteiligten geäußert wurden, wird wohl bald über eine Fortführung der Aktion gesprochen werden.