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Landkreis Merzig-Wadern

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
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und  13.30 bis 15.30 Uhr
Fr:   08.30 bis 12.00 Uhr

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Zu einer Informationsveranstaltung „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ hatte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich am Mittwoch, 4. März, in den großen Sitzungssaal des Landratsamt Merzig eingeladen.

 
Viele Interessierte kamen zur Informationsveranstaltung in das Landratsamt

Viele Interessierte kamen zur Informationsveranstaltung in das Landratsamt

Rund 80 Personen, Bürgermeister, Schulleiter, Ortsvorsteher, Vertreter des Sozialministeriums, von Hilfsorganisationen, der Kirche, von sozialen Trägern, von Städten und Gemeinden sowie viele Ehrenamtliche, die sich bereits in der Flüchtlingshilfe engagieren, nahmen teil. Landrätin Schlegel-Friedrich freute sich, dass so viele gekommen waren. „Sie alle sind Multiplikatoren für Interessierte und wichtige Anlaufstellen für Flüchtlinge, auch und gerade im alltäglichen Leben.“

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, so die Landrätin weiter, ist für uns alle ein wichtiges Thema und ein Gebot der Menschlichkeit. Hierbei ist es wichtig eine Willkommenskultur zu schaffen, die eine gute Integration der Menschen, die teils allein, teils im Familienverbund mit Kindern zu uns kommen und auch bei uns bleiben. Angesichts des demographischen Wandels besonders im Hochwald ist ihre Integration auch auf dem Arbeitsmarkt sehr zu begrüßen.

Eine Aufgabe ist es nun, Strukturen aufzubauen und insbesondere das ehrenamtliche Engagement der vielen Interessierten zu koordinieren und ein Netzwerk zu schaffen in das die Städte und Gemeinden integriert sind und auf das sie zurückgreifen können. Diese Koordinierung soll vom Landkreis übernommen werden.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gab die Landrätin einen Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten zur Flüchtlingsbewegung in Deutschland, dem Saarland und über die Verteilung der Flüchtlinge im Landkreis Merzig-Wadern auf die Städte und Gemeinden.

Drei Referenten informierten dann über weitere Themen. 

Stephanie Nickels, Asgar Abbaszadeh und Klaus Kunz hielten Vorträge (v.l.)

Stephanie Nickels, Asgar Abbaszadeh und Klaus Kunz hielten Vorträge (v.l.)

Asgar Abbaszadeh, Berater für interkulturelle Kommunikation, erläuterte die Hintergründe der Flüchtlingsbewegung, erklärte den Begriff Flüchtling und nannte die Gründe, warum Menschen flüchten und ihre Heimatländer verlassen.

Stephanie Nickels vom bischöflichen Generalvikariat Trier präsentierte das Projekt „Willkommensnetz“ für Flüchtlinge, das bereits seit einem Jahr koordinativ tätig ist. Handlungsbereiche des Projekts sind unter anderem eine lokale Willkommenskultur, zum Beispiel Informationen über die örtliche Infrastruktur, Hausbesuche, Einladungen zu Festen, Hilfe bei Ein- und Herrichtung der Wohnung, Bereitstellen von freien Immobilien durch PG und Privatpersonen, elementare Sprachvermittlung, Dolmetscherdienste und Hilfe bei der Integration in Arbeit. Auf www.willkommens-netz.de finden alle Interessierten weitere Informationen. Nach Meinung von Stephanie Nickels kann ehrenamtliche Flüchtlingshilfe nur zielgerichtet und nachhaltig gelingen, wenn sie angemessen organisiert und durch hauptamtliche Mitarbeiter unterstützt wird. Nur dann können alle Akteure sinnvoll eingebunden werden.

Klaus Kunz, Leiter der Stabsstelle Integration im Sozialministerium, informierte über die, in diesem Jahr mögliche, finanzielle Unterstützung von 200.000 Euro für ehrenamtliche Projekte in der Flüchtlingshilfe durch das Land. Ca. 23.000 Euro stehen hierbei dem Landkreis Merzig-Wadern zur Verfügung. Er ermunterte die vielen ehrenamtlichen Helfer diesbezüglich über den Landkreis Projektanträge an das Land zu stellen. Über diese soll schnell und unbürokratisch entschieden werden.

Abschließend wies Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich darauf hin, dass der Landkreis mit einer guten Vernetzung, Vermittlung von Ehrenamtlichen, durch Qualifizierungsangebote und Hilfe bei der Antragstellung für Projekte unterstützen kann. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir eine städte- und gemeindeübergreifende strukturierte Willkommenskultur schaffen“, so der Wunsch der Landrätin.

Kontakt der Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe bei der Kreisverwaltung Merzig-Wadern:

Ehrenamtbörse des Landkreises Merzig-Wadern, Bahnhofstraße 44, 66663 Merzig, tel. unter (0 68 61) 80-0, per E-Mail an fluechtlingshilfe@merzig-wadern.de

Richtlinien und Antrag für einen Zuschuss durch das Land unter www.merzig-wadern.de/ Ehrenamt