Karte - Wo liegt eigentlich der Landkreis Merzig-Wadern?

Landkreis Merzig-Wadern

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
Telefon: 06861 / 80-0
Telefax: 06861 / 80-104
info@merzig-wadern.de

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Mo - Do: 08.30 bis 12.00 Uhr
und  13.30 bis 15.30 Uhr
Fr:   08.30 bis 12.00 Uhr

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    Die Geschichte des Landkreises Merzig-Wadern  

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       Der Wechsel in der Ausübung der weltlichen Macht im Gebiet des heutigen Kreises Merzig Wadern war wohl nirgends so häufig wie an diesem Teil der früheren Reichs- und heutigen Bundesgrenze zu Frankreich.

Seit der Herrschaft des Erzbischofs und Kurfürsten Balduin von Trier (1307 1354) gehört unsere Heimat zum Erzstift Trier, kirchlich über Jahrhunderte zum Archidiokanat St. Mauritius, Tholey. Das heutige Kreisgebiet setzte sich im wesentlichen zusammen aus Teilen des Herzogtums Lothringen und des Kurfürstentums Trier, die Herrschaft Dagstuhl, ferner vom Reichsdorf Michelbach, dem Reichsritterlichen Hofe Münchweiler und kleineren Gebietsteilen des Herzogtums Luxemburg an der Obermosel. Die Neuordnung der neuen westlichen Provinzen Preußens aufgrund der Ergebnisse des 1. Pariser Friedens vom 30.05.1814, der Beschlüsse des Wiener Kongresses vom 08.06.1815 veranlasste die Hohe Regierung in Trier zu der „Rectification” vom 1. September 1816, wonach der Kreis Merzig folgende neun Bürgermeistereien umfasste: Besseringen, Hausbach, Hilbringen, Losheim, Merzig (und Bürgermeisterei Bietzen), Wahlen, Wadern, Weierweiler, Haustadt.

Die Einwohnerzahl betrug damals rund 21 000.

Am 1. Juli 1816 gingen die „Kantone Merzig und Wadern” endgültig in preußischen Besitz über.

Wesentliche gebietliche Anderungen traten im Kreis nicht ein bis zum 10.03.1920. Ab diesem Zeitpunkt nahm eine besondere Verwaltung ihre Tätigkeit in Wadern auf: der Kreisverwalter des Restkreises Merzig (im Sprachgebrauch Restkreis „Wadern” genannt). Infolge des Versaillers Vertrages vom 28.06.1819 wurden die Bürgermeistereien Losheim, Weiskirchen und Wadern als „Rest” Kreis abgetrennt. Sie verblieben bei Preußen, während der Stammkreis Merzig wie auch das übrige „Saargebiet” unter Völkerbundsmandat gestellt wurde. Die Volksabstimmung vom 13.01.1935 bewirkte die Rückkehr zum Deutschen Reich am 01.03.1935. Vom zweiten Weltkrieg hart getroffen wurde der überwiegende Teil der Bevölkerung durch die zweimalige Evakuierung in den Jahren 1939/40 und 1944/45. Nach dem Kriege wurden der Restkreis und der Stamm-kreis wieder vereinigt. Die Gemeinden des damaligen Amtes Perl kamen vom Bundesland Rheinland-Pfalz zum Kreis Merzig und damit zum Saarland. Bis zu der am 01.01.1974 in Kraft getretenen Gebietsreform im Saarland gehörten dem Kreis 84 Gemeinden an, die in 8 Amtsverwaltungen und der Stadt Merzig zusammengeschlossen waren. Der Kreis wurde durch die Reform nur unwesentlich berührt: Die sogenannten „Bachgemeinden” Kostenbach, Buweiler, Rathen kamen vom Kreis St. Wendel zum Kreis Merzig-Wadern, Michelbach wurde an den Kreis Saarlouis abgetreten. Der Kreis hat z. Z. (in zwei Städten und fünf Gemeinden) eine Größe von 555 qkm mit 106 251 Einwohnern
 
(Stand: 31.03.2002)

 

Karte Rheinland um 1905

 

 

 

 

 

 

  

 

Erster Kreisrat

 

 

Sitzung Kreisrat 1956

 

 

100 Jahre KSK

 

 

Kreishaus 1

 

 

Kreisheimatmuseum

 

 

Kreisverwaltungsgebäude 1991

 



  1816  

Am 22.07.1816
Einführung des 1. Landrates im Kreis Merzig-Wadern, Regierungssekretär Werner von der königlich-preußischen Regierung in Trier.
 

  1819  

Gründung einer Fabrikarbeitersparkasse in Mettlach - St.Antoniusbruderschaft
 

  1828  

Konstituierung der Kreisstände
 

  1857  

Gründung der Kreissparkasse Merzig
 

  1891   Die Kreisverwaltung erhielt ihr erstes Kreishaus
 
  1903   Bau der Kleinbahn Merzig-Büschfeld
 
  1913  

Bau der Eisenbahnlinie Merzig-Betzdorf mit Anschluss nach Metz
 

  1946   Der Restkreis Merzig wird wieder vereinigt mit dem Stammkreis. Die Gemeinden des Amtes Perl (vormals Kreis Saarburg) werden dem Kreis Merzig einverbleibt.
Neuer Kreisname: Merzig-Wadern
 
  1966   Einweihung der zur Großschifffahrtsstraße ausgebauten Mosel
 
  1974   Gebietsveränderung durch die ab 01.01.1974 vollzogene Gebiets- und Verwaltungsreform
 
  1986   Kommunalisierung der Landräte, am 30.08.1986
Wahl des Landrates Michael Kreiselmeyer
 
  1987   Am 01.04.1987
Beginn der Ausgrabungsarbeiten in Perl-Borg (römische Großvillenanlage)
 
  1991   175jähriges Jubiläum des Landkreises Merzig Wadern
 
  1991   Am 19.04.1991
Einweihung des renovierten Kreisverwaltungsgebäudes
 
  1992   Kommunalisierung der Gymnasien
 
  1993   Am 01.01.1993
Übernahme der Trägerschaft der Kreiskrankenhaus GmbH durch die Saarland Heilstätten GmbH
 
  1993   Am 16.07.1993
Einweihung der restaurierten Burg Montclair
 
  1996   Am 21.01.1996
Wiederwahl des Landrates Michael Kreiselmeyer durch Direktwahl
 
  1997   Am 01.01.1997
Kommunalisierung Untere Landesbehörden
 
  1997   Beginn des II. Bauabschnittes in der römischen Villa Borg
 
  1999   Eröffnung des Herrenhauses der römischen Villa Borg
 
  1999   Spatentisch und Beginn des III. Bauabschnittes in der römischen Villa Perl Borg
 
  2000   5. Saarlandtag Saar-Lor Lux im Landkreis Merzig-Wadern
 
  2000   Am 22.09.2000
Eröffnung des Museums Schloss Fellenberg
 
  2001   Eröffnung des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes der römischen Villa Borg
  2001   Festival des Sports
 
  2002   Tour de France im Landkreis Merzig-Wadern
 
  2004   Am 13.06.2004
9. Wahl zu den Kreistagen
  2004    Am 13.06.2004
Daniela Schlegel-Freidrich erringt bei der Direktwahl 53,9 % der Stimmen
  2004   Am 01.10.2004
Daniela Schlegel-Friedrich wird zur Landrätin ernannt
  2005   50 Jahre Saar-Referendum
siehe auch:

Die Landräte des Kreises Merzig-Wadern ab 1816

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