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Landkreis Merzig-Wadern

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Am vergangenen Dienstag, dem Weltfrauentag, präsentierten die Gleichstellungstelle des Landkreises Merzig-Wadern und das Museum Schloss Fellenberg in Merzig das Ein-Personen-Stück „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn Goethe“ , das aus der Feder des Dramatikers Peter Hacks stammt. Schauspielerin und Künstlerin Stefanie Ahlbrecht verkörpert darin Charlotte vom Stein- Hofdame in Weimar und Geliebte Goethes -, die sich in den fünf Akten des Schauspiels über ihren Ehemann, die Männer, die Liebe und die einzig wahren Art zu leben auslässt.

Charlotte von Stein


Was sich vielleicht auf den ersten Blick nach schwerer Kost anhörte, faszinierte die Besucher am Dienstag im ausverkauften Schloss Fellenberg von der ersten Minute an. Stefanie Albrecht zog mit der überzeugenden Darstellung nahezu aller Gefühlslagen und einer großen Lebendigkeit ihre Zuschauer schnell hinein in das Stück, ja sogar hinein in das Haus von Stein. Dort stellt sich Charlotte vom Stein ihrer Situation, in der sie von ihrem Liebhaber Goethe heimlich verlassen, zuhause zurückbleibt. Sie lässt sich gegenüber ihrem abwesenden Ehemann über ihre widersprüchliche und vielschichtige Beziehung zu Goethe aus, die sie von purem Glück in tiefe Verzweiflung stürzt.

Für heutige Verhältnisse erscheint diese Form der Ehe des Paares von Stein als äußerst modern, denn der Ehemann weiß von dem Geliebten. Stefanie Albrecht gelang es bei der Vorstellung in Merzig die sich ständig wandelnden Gefühle, die Verzweiflung und Hoffnung, den Teufelskreis aus Selbsterkenntnis und Selbstbetrug auf spannende Weise zu spielen. Vom Publikum erhielt sie stehende Ovationen, für ihre überzeugende und kurzweilige Darstellung, die sie von Beginn an mit ihrer großen Präsenz ausfüllte.

Jürgen Reitz inszenierte das Stück mit Stefanie Ahlbrecht.

Die Veranstaltung lief im Rahmen von „200 Jahre Landkreis Merzig-Wadern“ und war die Auftaktveranstaltung der Gleichstellungsstelle im Jubiläumsjahr.