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18.01.2021

Stellungnahme der Landrätin zum Vorschlag der FDP, im Krankenhaus Losheim ein Impfzentrum einzurichten

Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern - Foto Werner Klein © LandkreisMerzig-Wadern
Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern - Foto Werner Klein © LandkreisMerzig-Wadern


Vorschlag der FDP kommt reichlich verspätet und ist nicht neu: Landrätin hat sich bereits frühzeitig für den Standort „Krankenhaus Losheim“ eingesetzt

Bereits mit Beginn der Diskussion um die Standorte der Impfzentren hat sich Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich für ein Impfzentrum Nord eingesetzt. Sie habe von Beginn an die Landesregierung darauf hingewiesen, dass bei der vorgesehenen Verteilung der Impfzentren das Nordsaarland die weitesten Wege hat. Als Ergebnis ihres Monitums wurde in der ersten Runde von der Landesregierung wenigstens die Option für ein Impfzentrum „Nord“ vorgesehen. Bereits am 18.11.2020 und erneut am 09.12.2020 habe sie der Landesregierung sowohl mündlich als auch schriftlich den Vorschlag gemacht, im Krankenhaus Losheim ein Impfzentrum einzurichten.

Nachdem bekannt wurde, dass die Bundeswehr ein viertes Impfzentrum einrichtet, habe sie erneut sowohl gegenüber der Landesregierung als auch gegenüber dem Verantwortlichen der Bundeswehr die Option „Krankenhaus Losheim“ vorgebracht und dafür geworben. Leider wurde ihr dann Ende Dezember von der Bundeswehr mitgeteilt, dass nach ihrer Erkundung die Landesregierung entschieden habe, dass das Krankenhaus Losheim als Standort nicht in Frage kommt.

Die Landrätin weist in ihrer Erklärung ausdrücklich darauf hin, dass die Entscheidung, ob, wann und wo ein Impfzentrum eingerichtet wird, von der Landesregierung getroffen wurde. „Ich habe im Entscheidungsprozess frühzeitig Vorschläge gemacht. Sie wurden geprüft, sind aber leider nicht zur Umsetzung gelangt. Der Vorschlag der FDP ist also nicht neu und kommt zudem sehr verspätet“, so die Landrätin. Abschließend weist Daniela Schlegel-Friedrich nochmals darauf hin, dass die Ehrenamtsbörse des Landkreises bereits einen Fahrdienst zu den Impfzentren eingerichtet hat. Dieser steht all denjenigen zur Verfügung, die selbst nicht mobil sind und keine Angehörige haben, die eine Fahrt zur Impfung übernehmen können.

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