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Landkreis Merzig-Wadern

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13.04.2018

Merziger Stadtrat spendet Sitzungsgelder an Hilfsfonds des Landkreises

925 Euro spendet der Stadtrat der Kreisstadt Merzig an „Bürger in Not“, der Hilfsfonds des Landkreises Merzig-Wadern. In Vertretung für den Stadtrat überreichten am Montag, 9. April, Hedwig Groß, Martina Holzner, Therese Schmitt, Doris Darimont-Doll und Ulrike Biermann die Spende an Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich und Peter Wilhelm, Leiter des Amts für soziale Angelegenheiten, der die Geschäftsführung innehat.

Ebenfalls sprachen sie über die Organisation und Verwaltung des Hilfsfonds. „Die Geschäftsführung des Hilfsfonds ist recht verwaltungsarm“, erklärt Landrätin Schlegel-Friedrich, „alle Fälle werden noch einmal intensiv besprochen und geprüft, ob alle Hilfsmittel ausgeschöpft wurden oder ob man noch Hilfen in Anspruch nehmen kann. Zweck des Fonds ist es, in Notlagen geratenen Menschen schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten. Und meistens sind es auch Notfälle. Bemerkenswert sind es vergleichbar kleine Beträge, die gewünscht werden, 300 Euro bis 400 Euro, eben um eine existentielle Notlage überbrücken zu können“. Der Fonds selbst speist sich aus Spenden.

Parallel zu ihrem Antrag profitieren die anfragenden Personen von der guten Vernetzung der Kreisverwaltung zu anderen Hilfsstellen. „Oft stellt sich dann heraus, dass diese Menschen Anspruch auf andere Hilfsleistungen haben, Hilfe zum Leben oder vom Jobcenter“, ergänzt die Landrätin.
„Und das sind dann die kurzen Wege, die mich begeistern“, sagt Therese Schmitt dazu. Die Spende an den Hilfsfonds zu geben, sei letztendlich eine Unterstützung der Menschen in der Region.

Hintergrund:
Mitglieder des Stadtrates der Kreisstadt Merzig spenden Sitzungsgelder aus der Weihnachtszeit für einen guten Zweck. Zur Tradition ist es geworden, dass die Damen im Stadtrat in der letzten Sitzung des Jahres entscheiden, an wen Sitzungsgelder gespendet werden. Unterstützt werden Institutionen innerhalb der Stadt Merzig. Die Damen informieren sich bei der späteren Spendenübergabe über die aktuelle Sachlage. „So waren wir schon viel unterwegs und können uns im persönlichen Gespräch vor Ort ein gutes Bild machen“, erklärte Martina Holzner, die ebenfalls Landtagsabgeordnete für den Landkreis Merzig-Wadern ist.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich (4.v.l.) und Peter Wilhelm (2.v.r.) danken Martina Holzner, Therese Schmitt, Ulrike Biermann, Hedwig Groß, Doris Darimont-Doll (v.l.) in Vertretung des Merzig Stadtrates für die Spende. (Foto: Landkreis Merzig-Wadern/Nathalie Hammes)

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich (4.v.l.) und Peter Wilhelm (2.v.r.) danken Martina Holzner, Therese Schmitt, Ulrike Biermann, Hedwig Groß, Doris Darimont-Doll (v.l.) in Vertretung des Merzig Stadtrates für die Spende. (Foto: Landkreis Merzig-Wadern/ Nathalie Hammes)

Informationen zu „Bürger in Not“:
Aufgaben des Hilfsfonds ist es, Bürgern des Kreises, die durch unabwendbare Ereignisse unverschuldet in Not geraten, selbstlos und wirksam materielle Hilfe zu leisten, soweit gesetzliche Leistungen hierzu nicht ausreichen. Der Hilfsfonds verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke. Er erhält keinen auf Gewinn gerichteten Geschäftsbetrieb.
Die Idee zur Gründung des Hilfsfonds entstand im Jahr 1977, als die Wohnhäuser von zwei Familien in Mettlach-Dreisbach durch einen Bergrutsch unbewohnbar wurden und die Familien vor einem finanziellen Ruin standen. Unter der Schirmherrschaft des damaligen Landrats Linicus und des Landtagsabgeordneten Alfred Becker wurde zu einer öffentlichen Spendenaktion aufgerufen, um den betroffenen Familien aus der unverschuldeten Notlage zu helfen. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung war damals derart beeindruckend, dass aus der einmaligen Hilfsaktion der Hilfsfond „Bürger in Not“ als dauerhafte Institution entstanden ist, um auch in künftigen unverschuldeten Notlagen unbürokratisch helfen zu können.
Das Spektrum der Hilfe reicht von der Unterstützung bei Naturkatastrophen, bei der Herrichtung behindertengerechten Wohnungen, bei Überwindung unfall- oder krankheitsbedingter familiärer Notlagen bis hin zur Übernahme von Verpflegungskosten in Kitas oder Schulen, wenn die Eltern dies nicht können. Die Betroffenen müssen unverschuldet in die Notlage geraten sein und im Landkreis Merzig-Wadern wohnen. Es wird auch geprüft, ob vorrangige Ansprüche auf gesetzliche Hilfen bestehen.

Ansprechpartner für "Bürger in Not" ist Peter Wilhelm, Amt für soziale Angelegenheiten, Am Gaswerk 3, 66663 Merzig, Tel. (0 68 61) 80-170, E-Mail an p.wilhelm@merzig-wadern.de