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Ausbildungs- und Schülerförderung

Das Amt für Ausbildungsförderung ist seit dem 30. Juli 2018 zu folgenden Öffnungszeiten für Kunden geöffnet:

Montag bis Freitag von 8.30 bis zwölf Uhr sowie

Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 15.30 Uhr

Unterlagen können ohne Beratung montag- und donnerstagnachmittags im Service-Center des Landratsamtes abgegeben werden.

Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG sog. »Aufstiegs-BAföG«)

Mit dem "Aufstiegs-BAföG" sollen Menschen für eine berufliche Aufstiegsfortbildung gewonnen werden, um durch eine kontinuierliche Höherqualifizierung über alle Altersgruppen hinweg dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu sichern.

Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zum/zur Handwerks- und Industriemeister/in, Techniker/in, Fachkaufmann/frau, Fachkrankenpfleger/in, Betriebsinformatiker/in, Betriebswirt/in (HWK) oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen, können die Aufstiegsförderung beantragen. Seit 01.08.2016 besteht die Fördermöglichkeit auch für die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/in (Unter- und Oberstufe) sowie zum/zur Heilerziehungspfleger/in.

Gefördert werden Fortbildungen, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen nach dem BBiG, der HwO oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten. Der angestrebte Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen. Nicht gefördert werden allerdings Fortbildungsabschlüsse, die oberhalb der Meisterebene liegen, wie zum Beispiel ein Hochschulabschluss. Darüber hinaus müssen weitere Kriterien erfüllt sein (u. a. Mindeststundenzahl, zertifizierte Anbieter).
Gefördert werden Teilzeitmaßnahmen und Vollzeitmaßnahmen.

Für beide gibt es den sogenannten Maßnahmenbeitrag. Dieser wird unabhängig vom Einkommen und Vermögen gewährt. Er besteht aus einem Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren und einem Beitrag zu den Kosten des Prüfungsstücks.
Bei Vollzeitmaßnahmen kann ein Beitrag zum Lebensunterhalt gewährt werden. Dieser wird einkommens- und vermögensabhängig geleistet.

Antragstellung

Zur Antragstellung benötigt man gesetzlich vorgegebene Formblätter, die entweder auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Stichwort Aufstiegs-Bafög oder direkt beim kommunalen Amt für Ausbildungsförderung am Wohnort des Teilnehmers/der Teilnehmerin abgerufen werden können.


Ansprechpartnerin für Buchstaben A - L:

Frau Viktoria Von Vogt

Kreisjugendamt

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig

06861-80196
06861-80-29-196
v.vonvogt@merzig-wadern.de
Raum: 306, 3,OG

Ansprechpartnerin für Buchstaben M - Z:

Natalie Kuhlmann

Kreisjugendamt

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig

06861-80-195
06861-80-29-195
n.kuhlmann@merzig-wadern.de
Raum: 306, 3. OG

Förderung von Schülern nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Ziel der Ausbildungsförderung ist es, junge Menschen finanziell zu unterstützen, eine Ausbildung zu absolvieren, die ihren Neigungen, Eignungen und Leistungen entspricht. Voraussetzung ist, dass sie die für ihren Lebensunterhalt und ihre Ausbildung erforderlichen finanziellen Mittel nicht anderweitig zur Verfügung haben; neben eigenem Einkommen und Vermögen des Auszubildenden wird auch das Einkommen des Ehegatten sowie der Eltern berücksichtigt.

Auszubildende, die die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, können für den Besuch der folgenden Ausbildungsstätten bei den kommunalen Ämtern für Ausbildungsförderung (Ansprechpartner s. u.) Leistungen nach dem BAföG („Schüler-BAföG“) erhalten:

Weiterführende allgemeinbildende Schulen (z.B. Gemeinschafts-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien) ab Klasse 10

Berufsfachschulen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, einschließlich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung (z. B. Berufsvorbereitungsjahr), ab Klasse 10

Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt

Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, sofern sie in einem zumindest zweijährigen Bildungsgang einen Berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln

Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt

Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs.


Für die Ausbildungsförderung an - Höheren Fachschulen und Akademien sowie - Hochschulen sind die Ämter für Ausbildungsförderung beim jeweiligen Studentenwerk zuständig. („Studenten-BAFöG“).

Die Leistungen nach dem BAföG sind schriftlich auf den dafür vorgesehenen Formblättern zu beantragen. Der Antrag kann sowohl von den Auszubildenden selbst, sofern sie das 15. Lebensjahr vollendet haben, als auch von ihren gesetzlichen Vertretern gestellt werden. Über die Gewährung von Förderungsleistungen wird in der Regel für ein (Schul-)Jahr entschieden.
Leistungen nach dem BAföG werden frühestens vom Beginn des Antragsmonats an erbracht.

Antragsformulare und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.bafög.de

Die für den Einzelfall konkret erforderlichen Vordrucke werden auf Anfrage vom Kreisjugendamt zugesandt.

Ansprechpartnerin für Buchstaben A - M:

Frau Viktoria Von Vogt

Kreisjugendamt

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig

06861-80196
06861-80-29-196
v.vonvogt@merzig-wadern.de
Raum: 306, 3,OG

Ansprechpartnerin für Buchstaben N - Z:

Natalie Kuhlmann

Kreisjugendamt

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig

06861-80-195
06861-80-29-195
n.kuhlmann@merzig-wadern.de
Raum: 306, 3. OG

Gewährung eines Fahrkostenzuschusses nach dem Schülerförderungsgesetz

Folgende Schülerinnen und Schüler haben einen Anspruch auf Fahrkostenzuschuss für den Besuch der nächstgelegenen Schule des gewählten Bildungsgangs, sofern sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen und der kürzeste Fußweg zur Schule mehr als zwei Kilometer beträgt:

  • Schülerinnen und Schüler, die nach den Vorschriften des Achten Buches Sozialgesetzbuch SGB VIII in Heimen oder in Familienpflege untergebracht sind oder deren Heimunterbringung nach den Vorschriften des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) erfolgt ist,
  • Schülerinnen und Schüler, die Waisenrente oder Waisengeld erhalten,
  • Schülerinnen und Schüler, bei denen das Vorliegen der Voraussetzungen für eine sonderpädagogische Unterstützung anerkannt ist und eine schulische Förderung nach der Integrationsverordnung oder der Inklusionsverordnung erfolgt,,
  • Schülerinnen und Schüler, die selbst oder deren Eltern Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind, soweit sie nicht nach § 2 Absatz 1 des Asylbewerberleistungsgesetzes Leistungen entsprechend des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII, Sozialhilfe) in Anspruch nehmen können.


Achtung:

Sofern Eltern bzw. das Kind nicht zu dem oben beschriebenen Personenkreis gehören, besteht kein Anspruch auf Fahrkostenzuschuss nach dem Schülerförderungsgesetz; eventuell besteht ein Anspruch nach dem Bildungs- und Teilhabepaket.

Ansprechpartnerin

Frau Sabrina Russello

Kreisjugendamt

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig

06861-80-494
06861-80-29-494
s.russello@merzig-wadern.de
Raum: 307.3.OG

Gewährung der Freistellung von der Zahlung des Leihentgelts im Rahmen der Schulbuchausleihe

Der Anspruch besteht für Schüler/innen, die zum gesetzlichen Schuljahresbeginn (=01.08.) das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, im Saarland eine öffentliche Schule oder eine staatlich genehmigte private Ersatzschule (nur Vollzeitschulen) besuchen, an einer im Saarland organisierten und von Seiten des Ministeriums für Bildung und Kultur genehmigten oder mit ihm vereinbarten entgeltlichen Schulbuchausleihe teilnehmen und zu einer der in § 2 Absatz 2 des Schülerförderungsgesetzes genannten Schülergruppen gehören.

Hierzu zählen:

  • Schüler/innen, die nach den Vorschriften des SGB VIII in Heimen oder in Familienpflege untergebracht sind oder deren Heimunterbringung nach den Vorschriften des SGB XII erfolgt ist,
  • Schüler/innen, die Waisenrente oder Waisengeld erhalten,
  • Schüler/innen, die zur Bedarfsgemeinschaft von Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosen-geld II oder Sozialgeld nach dem SGB II oder von laufenden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Dritten oder Vierten Kapitel des SGB XII gehören,
  • Schüler/innen, die selbst oder deren Eltern Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind,
  • Schüler/innen, die im Haushalt von Empfängerinnen und Empfängern des Kinderzuschlags nach § 6 a des Bundeskindergeldgesetzes leben. Der Kinderzuschlag ist ein Zuschlag zum Kindergeld in Höhe von bis zu 160,00 € für gering verdienende Eltern. Auskunft erteilt die Familienkasse bei der Agentur für Arbeit.
  • Schüler/innen, die zum Haushalt von Empfängerinnen und Empfängern von Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz gehören.

Ansprechpartnerin

Frau Sabrina Russello

Kreisjugendamt

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig

06861-80-494
06861-80-29-494
s.russello@merzig-wadern.de
Raum: 307.3.OG

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