Seiteninhalt

03.06.2011

Regionalkonferenz zum Thema Krippenausbau

Landrätin Schlegel-Friedrich: Der Landkreis hat seine Hausaufgaben gemacht 

Die Landrätin überreicht Dirk Schäffner das Konzept zum Betreuungsausbau bis 2013



Im Rahmen einer außerplanmäßigen Regionalkonferenz im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Merzig-Wadern präsentierte am Mittwoch, den 25. Mai 2011, der Landkreis neuste Ergebnisse zum Krippenausbau. Die Leiterin des Kreisjugendamtes Stephanie Nickels zeigte den aktuellen Stand des Ausbaus des Betreuungsangebotes für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren auf. Zudem trug sie vor, welche Maßnahmen Träger, Gemeinden und Städte bis 2013 umsetzen wollen, um bis zu diesem Zeitpunkt den gesetzlich geforderten Versorgungsgrad von 35 Prozent im Landkreis zu erreichen. 330 Betreuungsplätze werden im Landkreis zur Deckung des Versorgungsgrades bis 2013 benötigt.

Die Landrätin begrüßt die Bürgermeister und die Träger der Kindertageseinrichtungen aus dem Kreis


Zur Regionalkonferenz hatte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich den Referatsleiter für frühkindliche Bildung und Betreuung im saarländischen Ministerium für Bildung Dirk Schäffner, die Bürgermeister aller dem Kreis angehörigen Kommunen und Städte sowie die Träger der Kindertageseinrichtungen im Landkreis eingeladen, um über das weitere Vorgehen beim Krippenausbau zu sprechen. Das Bildungsministerium hatte dem Landkreis zuvor zwei „Hausaufgaben“ gegeben, die es bis zur Regionalkonferenz zu bewältigen galt: Der Landkreis sollte darlegen, mit welchen Maßnahmen eine Betreuungsversorgungsquote für Kinder unter drei Jahren von 35 Prozent im Kreis erreicht werden kann und wann die einzelnen Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden können.

Die Teilnehmer der Regionalkonferenz


„Wir haben unseren Maßnahmenkatalog auf „Herz und Nieren“ geprüft und unter anderem genau geschaut, ob geplante Bauarbeiten in den Kindergrippen im vorgegebenen Zeitraum realisiert werden können“, so Stephanie Nickels zu den vorgestellten Ergebnissen. „Zurzeit erreichen wir schon einen Deckungsgrad von 26 Prozent, mit den jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind wir auf gutem Weg die 35 Prozent bis 2013 zur erreichen“. Die fehlenden Bundesmittel zur Finanzierung des Krippenausbaus werden durch Landesmittel ersetzt. Eine Vorfinanzierungszusage des Finanzministeriums an das Ministerium für Bildung stellt dies sicher. Dirk Schäffner versprach eine Zustellung der Zuschuss-Bescheide für 2011 an die Gemeinden nach der Sommerpause. Er versicherte den Teilnehmern der Konferenz, dass auch die baufachlichen Prüfungen der Maßnahmen zeitnah erfolgen können. „Für die Gemeinden ist eine schnelle Zustellung der Bescheide von Seiten des Ministeriums wichtig, damit sie Planungssicherheit bei den umzusetzenden Maßnahmen haben. Wir haben als Landkreis unsere Hausaufgaben gemacht. Nun liegt es am Ministerium für Bildung den Krippenausbau in trockene Tücher zu bringen“, sagte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich abschließend.