Saarschleifenland Tourismus GmbH
66663 Merzig
Telefon: 06861 / 80-440
Telefax: 06861 / 80-444
tourismus@merzig-wadern.de
www.saarschleifenland.de
Öffnungszeiten
| Mo - Do: | 08.30 bis 12.00 Uhr |
| und | 13.30 bis 15.00 Uhr |
| Fr | 08.30 bis 12.00 Uhr |
Presse & Infos
06.05.2013
Kultur im Landkreis erleben - das können Bürger am Jubiläumstag der Kulturstiftung am 12. Mai.
25.03.2013
Burg Montclair und Burggastronomie eröffnen die Saison
25.02.2013
Nacht-Erlebnis-Führung in der Römischen Villa Borg
02.10.2012
Museum Schloss Fellenberg zeigt Werke des Trierer Glasmalerei-Künstlers Jakob Schwarzkopf
26.09.2012
»Montclair lebt«
16.08.2012
Museum Schloss Fellenberg eröffnet "stille Rhythmik"
25.07.2012
Wirtschaftsministerium bewilligt rund 155.000 Euro für Multimediakonzept auf der Burg Montclair
03.07.2012
Römische Schreinerei im BBZ Hochwald
Seiteninhalt
Gärten ohne Grenzen
„Blumen und Bücher sind vielen Menschen ebenso unentbehrlich wie das tägliche Brot”. Dieses Zitat von Honore de Balsac trifft wie kaum ein anderes auf die Zielsetzung des europäischen Projektes „Gärten ohne Grenzen” in der Region Saar-Lor-Lux zu: Die Gärten sind ein neuer Tourismusmagnet in der Grenzregion Deutschland-Frankreich-Luxemburg, in der historische und frei konzipierte Gartenanlagen neues kulturelles und touristisches Potential, aufbauend auf bestehender Infrastruktur, schaffen.
Welches der drei am Projekt beteiligten Länder Sie auch besuchen, die Gärten sind auf jeden Fall eine Reise wert. Die Schönheit und Originalität der Gartenanlagen faszinieren nicht nur Erholung suchende Touristen, vielmehr bieten die Gärten auch dem botanisch versierten Gast wertvolle Informationen.
Ob der nach englischem Vorbild angelegte Staudengarten in Weiskirchen, das Barockgartenparterre am Schengener Schloss oder der Garten des Friedens in Bitche: Die deutsche, luxemburgische und französische Kultur im Dreiländereck hat gemeinsame Wurzeln, die im Projekt „Gärten ohne Grenzen” lebendig werden.
Nach einer Idee von Hella Kreiselmeyer entstand innerhalb von Interreg, einem Programm im Rahmen der europäischen Strukturfonds gemeinsam mit Partnern aus Lothringen und Luxemburg das Projekt „Gärten ohne Grenzen”: Im Landkreis Merzig-Wadern wird die touristische Attraktivität gleich an acht Standorten aufgewertet. Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durch unsere blühenden Gärten .. .
Die Idee, in Borg einen Garten anzulegen, basiert auf der restaurierten römischen Villenanlage, die seit mehreren Jahren im Loosenswinkel entsteht. Schon im letzten Jahrhundert wurden erste architektonische, kulturelle und botanische Relikte aus der Römerzeit gefunden. Diese Relikte ermöglichten eine annähernde Rekonstruktion der Vielfalt römischer Gartenkunst. Anfänglich handelte es sich um Gärten, in denen vornehmlich Obst und Gemüse angebaut wurden, die sich aber immer mehr zu einer Zier- und Parkanlage entwickelten. Die Gärten der römischen Villenanlage in Borg teilen sich heute auf in Blumen-, Rosen-, Gemüse-, Obst- und Kräutergarten sowie den Eingangsbereich der Villa.
Im Park von Nell in Perl wurde der Garten vor der Kulisse des aus dem Jahr 1733 stammenden Palais von Nell nach historischem Vorbild neu angelegt. Landschaftliche und kulturhistorische oder architektonische Besonderheiten wie hier waren an vielen Standorten der „Gärten ohne Grenzen” ausschlaggebend für die Anlage eines Gartens. Blickfang des Perler Barockparterres ist das Wasserbecken mit der zentralen Fontaine, umgeben von buchsgesäumten Blumenrabatten.
Von Perl führt die Fahrt zum Renaissancegarten am „Schloss Berg” in Nennig. Das Wesentliche eines Renaissancegartens ist die Geometrie: Die strengen Formen und Farben des Parterres präsentieren sich vor allem morgens und abends in wunderschönem Licht.
Viel lebendiger dagegen geht es im Tünsdorfer Bauerngarten zu: Der Bauerngarten war seit alters her überschaubar und von regelmäßiger Aufteilung. Gemüse und Kräuter, Obstspaliere und eine üppige Blumenpracht laden den Besucher hier zu Entdeckungsreisen in die Welt seiner Vorfahren ein, denn unter den Bauerngartenblumen sind viele mit uralter Tradition und Geschichte. Oder aber Sie genießen die sonntägliche Ruhe im Schatten des alten Kirschbaums ...
Zwei Garten-Kleinode hat auch der Hochwald zu bieten: Der Schlossgarten in Dagstuhl bei Wadern, alten Gartengemälden der Malergräfin Octavie de Lasalle nachempfunden, ist eine Komposition aus Kräuter- und Blumenbeeten, eingefasst von den streng geometrischen Formen der barocken Gartenkunst.
Blühendes Dreiländereck: Die „Gärten ohne Grenzen” erwarten Sie Grenzüberschreitende Gartenkunst aus allen Epochen.
Kontakt:
www.gaerten-ohne-grenzen.de
